Entgiftungs und Ausleitverfahren

"Was die Nieren nicht ausscheiden, scheidet der Darm aus. Was der Darm nicht ausscheidet, scheidet die Haut aus. Und was die Haut nicht ausscheidet, bringt uns um." (Sprichwort der chinesischen Medizin)

Entgiftungsprozesse: Sind diese gestört, kommt es zu einer Vergiftung des Körpers mit Stoffwechsel-Abfallprodukten, z. B. als Leberkoma oder Urämie; diesem kann naturheilkundlich vorgebeugt werden.

Ausleitungsverfahren aktivieren die Selbstheilung, in dem sie die Körpereigenen Entgiftungssysteme von Leber, Nieren, Haut und Darm anregen. Durch die Unterstützung und Verbesserung der Funktionen dieser Entgiftungsorgane werden Blockaden gelöst und damit Heilung möglich gemacht.

Wirkung der Ausleitungsverfahren:

  • Reinigen von Blut und Lymphe
  • Entgiftung
  • Schmerzlinderung
  • Entschlackung des Stoffwechsels

Baunscheidt

Ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren. Es zählt zu den ausleitenden Verfahren und ist in dieser Form fast nur in Deutschland verbreitet. Mit dieser Methode werden, Schmerz- und Reiz-Zustände, chronische Entzündungen, Migräne und Verkrampfungen, Rheumatismus, Gicht, Multiple Sklerose, Lungenleiden Bandscheiben-Schäden u.a. behandelt.

Bei der Baunscheidtbehandlung werden durch die Reizung eines bestimmten Hautareals akute und chronische Nervenschmerzen geheilt. Ebenso werden indirekt Organe gestärkt, dies geschieht über die Stimulation der Reflexzonen. Über das vegetative Nervensystem wird positiv Einfluss auf den Hormonhaushalt genommen. Hierzu wird der erwähnte Hautbereich mittels einen Baunscheidt-Gerät „angepiekt“. Danach wird auf die Haut ein Heilöl bzw. Baunscheidtöl aufgetragen.

In der Regel spürt der Patient während dieser Behandlung eine angenehme Wärme mit leichtem Juckreiz auf den behandelten Stellen. Nun tritt eine Rötung der Haut ein, und es können sich kleine Quaddeln bilden. Dies ist eine gewünschte Reaktion, die zur Entgiftung des Körpers führen wird. Ebenso wird das Bindegewebe wieder optimal durchblutet. Die Rötung und die Quaddeln bilden sich bald wieder zurück, es bleiben keine Vernarbungen übrig.

Bei vielen Gesundheitsstörungen kann dieses altbewährte Verfahren eingesetzt werden. Wir verwenden es gerne bei:

Durchblutungsstörungen und allgemeine Schmerzbehandlung:
z.B. Kopfschmerzen, HWS-, BWS-, LWS- Syndromen sowie Myogelosen (Muskelverhärtungen), Arthrose, Arthritis, Gicht und dem rheumatischen Formenkreis Nervenschmerzen z.B. Ischialgie, Entzündungen die mit einem chronischen Verlauf einhergehen,Respirationserkrankungen wie Asthma bronchiale oder permanente Erkältungen

Schröpfen

Eines der ältesten Heilverfahren ist das Schröpfen, die Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Dadurch wird versucht, eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen. Unterschieden wird zwischen blutigem und trockenem schröpfen. Bevor das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird, wird die Haut beim blutigen Schröpfen angeritzt.

Der Unterdruck zieht das Blut durch die Verletzungen heraus. Dieses Vorgehen ähnelt einem Aderlass. Beim trockenen Schröpfen wird das Schröpfglas auf unversehrte Hautstellen gesetzt.

Die Schröpftherapie wirkt förderlich auf die Durchblutung und ist Stoffwechsel aktivierend. Verhärtungen werden gelöst, dies wirkt sich schmerzlindernd im Unterhautgewebe aus. Liegen Hautkrankheiten vor, sollte nicht geschröpft werden.

Im Handel erhalten Sie Bücher oder Videos zur Selbstbehandlung. Empfehlen kann ich diese Vorgehensweise nicht, da Sie dabei mehr schädigen können als positiv bewirken. Begeben Sie sich lieber in fachkundige Hände z. B Heilpraktiker oder Ärzte. Da es bei Einhaltung hygienischer Standards risikoarm ist und kostengünstig.

Anwendungen z.B.

  • Migräne
  • Mandelentzündungen
  • Rheuma
  • Lungenkrankheiten
  • Bandscheibenprobleme
  • Hexenschuss
  • Gelbsucht
  • Nierenschwäche
  • Bluthochdruck usw.