Angst- und Stressbewältigung

Das Gefühl von Angst kennt jeder Mensch. Doch nur wenige wissen, dass es sich dabei um eine natürliche Reaktion unseres Körpers handelt. Angst schützt uns und steigert in bedrohlichen Situationen die Leistungsfähigkeit, was die Chance zu überleben erhöht. Im Prinzip ist die Angst also überlebensnotwendig. Doch oftmals wird die Angst zur Krankheit. Betroffene steigern sich in ihre Ängste oder entwickeln eine Angst vor der Angst und benötigen professionelle Hilfe.

  • Es spielt keine Rolle, wie lange Sie schon unter Angst und Panik leiden oder wie stark Ihre Angst ist,
  • Sie können lernen, damit umzugehen.
  • Angst und Schuldgefühle
  • Angst vor dem Alleinsein
  • Angst vor dem Zahnarzt
  • Angst vor Misserfolg
  • Angst vor Trennung
  • Angst vor Krankheit
  • Angst vor Tieren
  • Prüfungsangst
  • Existenzangst
  • Höhenangst
  • Flugangst usw.

Ein normales Leben ist dann nur noch eingeschränkt möglich und eine Angsttherapie empfehlenswert. Die Angst entsteht im Kopf, denn unser Gehirn bewertet eine Situation als bedrohlich oder gefährlich. Hierbei spielen die Gedanken und Vorstellungen des Patienten eine entscheidende Rolle. Sehr oft werden alltägliche Situationen unberechtigt überbewertet und der Körper folgt der Bewertung mit den Angst Symptomen wie Zittern, Herzrasen und Schwitzen.

Welt-Online-Bericht

Es ist eine Bilanz des Schreckens: Psychische Störungen tragen in der EU mit mehr als 26 Prozent zur Krankheitsstatistik bei – mehr als Herzleiden oder Krebs. Gut 38 Prozent aller Europäer leiden pro Jahr an einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung. Das sind rund 165 Millionen Menschen. Diese erschreckenden Zahlen nennt Professor Hans-Ulrich Wittchen vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden, der die bislang größte europaweite Studie zu psychischen und neurologischen Erkrankungen koordiniert hat.

Hunderte Forscher in allen 27 EU-Staaten, überdies in der Schweiz, Norwegen und Island, haben für diese Studie drei Jahre lang gearbeitet – Datensätze durchforstet, Umfragen ausgewertet, Belastungsindexe errechnet.

Jetzt werden die Ergebnisse im Fachblatt „European Neuropsychopharmacology“ veröffentlicht. Es ist die weltweit erste Studie, die staatenübergreifend so umfassend analysiert, wie häufig psychische Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen sind. Ganz vorn liegen die Angststörungen, an denen in Europa etwa 14 Prozent der Gesamtbevölkerung erkranken. Dazu gehören spezifische Phobien wie die vor Spinnen ebenso wie die Agoraphobie – die Angst vor öffentlichen Plätzen.

Auch die soziale Phobie als Angst vor sozialen Situationen, die generalisierte Angststörung, bei der sich Angst verselbstständigt hat und das gesamte Alltagsleben begleitet, sowie Panikstörungen, bei denen Angstanfälle wiederholt ohne erkennbaren Grund auftreten, wurden erfasst.